Oft geht es nicht ohne Steuerberater

Das Thema Steuern ist für viele Menschen ein leidiges Thema, dennoch kommt man oft nicht umhin sich ernsthaft mit diesem Thema zu beschäftigen. Es macht jedoch einen Unterschied, ob man als Arbeitnehmer oder Selbstständiger eine Steuererklärung erstellen möchte. Im letzteren Fall ist die Abgabe der Erklärung nicht nur freiwillig, sondern sogar unbedingte Pflicht.

Arbeitnehmer können sich stets frei entscheiden

Als Arbeitnehmer hat man nicht zwangsläufig mit dem Thema Steuern zu kämpfen, denn dies übernimmt der Arbeitgeber. Die Steuern werden in diesem Zusammenhang vom Bruttolohn abgezogen. Somit kann der Arbeitnehmer gegenüber dem Finanzamt auch nicht säumig werden. Warum erstellen dennoch einige Arbeitnehmer jedes Jahr eine Steuererklärung? In der Regel liegt dies an den sogenannten Werbungskosten. Diese werden zunächst nicht berücksichtigt, werden also nicht angerechnet und somit zahlt ein Großteil der Arbeitnehmer praktisch zu hohe Steuern. Werbungskosten können in vielen Bereichen entstehen. Dies beginnt auch schon bei den Fahrtkosten. Nahezu jeder Arbeitnehmer hat seine Arbeitsstelle nicht im selben Haus oder in der Straße, in der er wohnt. Viele nutzen daher das Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel, um den Weg zur Arbeit anzutreten. Beide Varianten verursachen dabei zum Teil erhebliche Kosten. Auch Berufskleidung, Fachliteratur oder Büromaterial, sind alles Posten, die von der Steuer abgesetzt werden können, falls diese nicht durch den Arbeitgeber erstattet werden. Doch welche Formulare werden dafür gebraucht? Wie und vor allem an welcher Stelle können die einzelnen Posten korrekt verbucht werden? Dies sind genau die Fragen, welche man einem kompetenten Steuerberater stellen sollte.

Welche Kosten der Steuerberater verursacht

Zunächst sollte klar sein, dass ein Steuerberater kein kostenloser Berater oder Organisation des Staates ist, sondern ein freier Dienstleister, welcher für seine erbrachten Leistungen ein angemessenes Honorar zu erhalten hat. Dieses Honorar berechnet sich zumeist anhand festgelegter Summen aus einer Tabelle. Letztlich spielt jedoch das Einkommen des Klienten eine wesentliche Rolle für den Prozess der Abrechnung. Je höher das Gehalt, desto mehr kostet auch die Dienstleistung.

Selbstständige haben keine freie Wahl

Wer als Freiberufler oder als Inhaber eines Gewerbes seinen Lebensunterhalt verdient muss sich in Eigenregie um die Abführung aller Steuern kümmern. Unwissenheit schützt hier auch vor Strafe nicht. Muss das Finanzamt einem Selbstständigen erst mehrfach ermahnen, kann es schnell zu Nachzahlungen oder sogar Bußgeldern kommen. Je kleiner das Unternehmen, desto einfacher ist in der Regel auch die Erstellung der Steuerklärung. Wer sich jedoch auch als kleiner Einzelunternehmer nicht ausreichend in diesem Bereich auskennt, sollte sich in jedem Fall an einen kompetenten Berater wenden, um keine Nachteile zu erleiden. Nur dann, wenn alle anfallenden Betriebsausgaben korrekt verbucht und angesetzt werden, kann die Steuer korrekt berechnet werden.


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